Ende vom Lied

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2010
03.04

Da es nachfragen bezüglich des Artikels Frechheit siegt gab.. kommt hier nun das Ende der Geschichte.

Einige Wochen nach dem Gespräch unter uns Arbeitern wurde eine Sitzung einberufen. Unser Chef und sein Vorarbeiter standen uns in einem kleinen  Sitzungssaal gegenüber. Was genau sie uns da erzählt haben kann ich leider nicht mehr wiedergeben, aber es war meist der Vorarbeiter der gesprochen hat. Auf jeden Fall haben sie eine Liste herumgereicht auf der wir Alle unsere Kleider und Schuhgröße eintragen sollten. Scheinbar wurde beschlossen uns trotz der Arbeitslage mit passender Arbeitskleidung zu versorgen. Wir müssen ja schließlich die Firma in angemessener Kleidung repräsentieren. Kann ich zwar nicht nachvollziehen aber naja..

Nachdem alle sich eingetragen hatten, hat er die Namen der Leute die entlassen werden sollten bekannt gegeben. Den Umschlag mit der Kündigung hat dann jeder noch in die Hand gedrückt bekommen mit den netten Worten: ” Wenn wir wieder Arbeit haben, holen wir euch zurück “!!
Gekündigt wurden nicht die Leute die zuletzt gekommen waren, wovon man eigentlich ausgeht, sondern die ohne Führerschein und Pkw.  So zumindest die offizielle Begründung. Natürlich gab es da auch Ausnahmen. Die Begründungen für die Entscheidung wer zuerst gefeuert wird, kann man ja immer so auslegen, das es einem in den Kram passt.

Der Rest der Mannschaft hatte nun die Hoffnung das es mit weniger Leuten einfacher sei Arbeit für diese zu beschaffen . Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Es war Ca. 3 Wochen später als diese Hoffnung starb. Der Vorarbeiter tauchte auf der Baustelle auf ,auf der wir uns fast alle herumgetrieben hatten. Er hat eine kurze Ansprache gehalten und uns dabei mitgeteilt, das sie noch mehr Leute entlassen müssten.

Er rief uns nacheinander in einen Raum  wo wir unser Kündigungsschreiben erhielten und auch gleich dafür unterschreiben durften. Natürlich hat jeder einzelne von uns auch den Satz zu hören bekommen :” Wenn wir wieder Arbeit haben, holen wir dich zurück!
Bei dieser Gelegenheit hab ich ihm gleich mitgeteilt wie “arm” ich es finde das unser Chef nicht mal den Arsch in der Hose hat, persönlich vorbei zu kommen um es uns selber zu mitzuteilen. Aber ich kann mir schon vorstellen, das er wusste was er von uns zu Hören bekäme, und darauf hatte er wohl keine Lust.
Vorerst blieben 2 Leute Übrig die den Rest seiner mysteriösen Baustellen weiterführten. Der Rest von uns war von da an “Arbeitssuchend “. Naja einen haben sie zwei Wochen später wieder eingestellt, und zwar einen von dem der Chef behauptete er würde ihn nie wieder einstellen, weil er sich von ihm nichts sagen ließ.

Ich und einige andere (ich weiß von 3 Leuten) haben zeitweise für ihn auf Minijob gearbeitet, also zwei Tage im Monat. Bei dem Arbeitslosengeld was man bekommt hat man gegen die 165 Euro die man dazu verdienen darf nichts einzuwenden. Bei dem vielen Minijobs hätte er auch noch einen fest einstellen können. Nein stattdessen holt er eine Frau ins Büro die Auftrage an Land ziehen soll . Statt das er mal seine Arbeit macht. :(

Dieser Artikel wurde am 4. März 2010 um 00:24 Uhr von Moria erstellt und fällt in die Kategorie Arbeit. Wenn du möchtest, kannst du allen Antworten auf diesen Artikel durch einen RSS-Feed folgen oder ein Trackback hinterlassen.

3 Kommentare zu “Ende vom Lied”

  1. According to my own investigation, thousands of people in the world receive the home loans at well known creditors. So, there is good possibilities to receive a secured loan in every country.

  2. Kris sagt:

    Hey, wann geht es denn hier weiter?

  3. Dennis sagt:

    Trauriges Ende :(
    Ich hoffe du hast mittlerweile was neues und besseres gefunden…

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